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2010
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Goldene Eibenzweig 2010
jeweils zur Hälfte an
Kurt Zeimentz und Hubert Rößner
verliehen.
Sobald Fotos und die Laudatio vorliegen, wird dieses Ereignis hier näher vorgestellt.
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2009
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2008
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Der zentraleuropäische Verein für den Schutz und die Förderung seltener Bäume "CambiaRare" verleiht alljährlich den Goldenen Eibenzweig für besonders herausragende Bemühungen eines Menschen um Bäume.
2008 war der Preisträger Tim Hills.
Er hat sich außerordentlich intensiv um die Eibenveteranen Englands insbesondere auf den Friedhöfen gekümmert und eine umfassende Dokumentation darüber angelegt.
Zusammen mit anderen englischen Eibenfreunden hat er die Ancient Yew Group ins Leben gerufen (http:// www.ancient-yew.org), die sich um den Erhalt der alten Eiben auf der Insel kümmert.
2002 hat Tim Hills den Schuldienst quittiert und sich voll der Aufgabe der Bestandserfassung und Katalogisierung der alten Eiben Englands gewidmet. Über 1500 Eiben mit Umfängen von mehr als vier Metern hat er inzwischen bearbeitet.
Im Sommer 2008 wurde er von Prince Charles empfangen und nun kümmert sich hoffentlich auch der amtliche Naturschutz in England mehr um die alten Eiben.
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2007
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2007 bekam Dr. Silvius Wodarz den Preis.Er ist der "Erfinder" und langjährige Pro- klamateur des Baum des Jahres. 1994 wurde durch ihn die Eibe zum Baum des Jahres ausgerufen. Nur dadurch kam es zur Gründung der Vereinigung der Eibenfreunde.
Durch eine großzügige Geldspende für die Gründungsveranstaltung in Paterzell hat er zudem die Finanzierung des ersten Eibenfreundes 1/1995 mitgetragen.
Alljährlich lenkt er mit seiner Proklama- tion des Baum des Jahres den Blick der Öffntlichkeit auf die Bäume und seine Website http://www.Baum-des-Jahres.de informiert ganzjährig "rund um die Uhr" zu seinem Thema und Anliegen, eben dem Baum des Jahres und den Bäumen ansich.
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Der Eibenzweig steht symbolisch für den Baum an sich und als ursprünglicher Welten- baum versinnbildlicht die Eibe die wichtige Bedeutung, welche Bäume schon immer für den Menschen hatten und heute noch haben. Mit ihren Bäumen verschwanden stets die menschlichen Hochkulturen und auch heute noch ist der Umgang des Menschen mit den Bäumen ein sehr guter Indikator für deren ethische Grundeinstellung. Nachhaltige Waldnutzung, also der verantwortungsvolle Umgang mit dem Nutzholz der Bäume, ist einer der ganz wenigen Sektoren, in denen der Mensch auch heute im Einklang mit der Natur leben kann.
Als dominanter Bestandteil des Ökosystems Erde spielt der Mensch eine unübersehbare Rolle. Bei den Eibenfreunden ist mit dem Slogan „Schützen durch Nützen“ ein neuer Ansatz beim Umweltschutz entstanden. Über 100 Jahre hatte man versucht, durch Isolierung und die Ausgrenzung des menschlichen Einflusses Natur wie unter einer Käseglocke zu schützen, und ist damit gescheitert. Am Beispiel der Eibe wurde 1994 aufgezeigt, dass der beste Weg ist, wenn die Natur in ihrer Eigenheit dadurch geschützt wird, dass man dieselbe in eine nachhaltige Nutzung integriert. Die Eibe bietet ein so breites Spektrum an verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, dass ein aktiver Anbau trotz des zurückhalten- den Wachstums auf lange Sicht gesehen wirtschaftlich sinnvoll ist. Damit lässt sich der Rückgang der natürlichen Eibenvorkommen aber nicht nur aufhalten, sondern die Eibe kann dadurch auch verloren gegangene Areale wieder zurückgewinnen.
So steht der Goldene Eibenzweig nicht nur für die herausragenden Bemühun- gen eines Menschen für Bäume, sondern auch etwas für die Möglichkeit, dass der Mensch in Harmonie mit der Natur leben kann.